Lernen mit Nachhilfe

Das gilt nicht nur für die physischen Merkmale des menschlichen Körpers, sondern auch für die psychischen. So lässt es sich auch erklären, dass Menschen, die über eine lange Zeit vor allem monotone Arbeit ausgeübt haben, in der weder das Denken, noch die Kreativität gefördert wurde, häufig über ungünstige Veränderungen im kognitiven Bereich klagen. Eine geringere Auffassungsgabe, längere Reaktionszeit, Denkblockaden – das können Folgen der geistigen Unterforderung sein. Schon Kinder und Jugendliche, die gerne auf ihren Spielkonsolen Gedächtnistrainings absolvieren, bemerken schnell den positiven Effekt, den diese auf ihre Merkfähigkeit haben. Kognitive Fitness ist erlernbar Der Irrglaube, dass die Arbeitsfähigkeit und Produktivität antiproportional zum Alter abnehme, könnte daraus resultieren, dass die Beschäftigten tatsächlich weniger leisten, aber nicht auf Grund ihrer physischen Gegebenheiten, sondern wegen mangelnder Anforderungen und somit Unterforderung im Beruf. Hier greifen neue Trainingsmethoden, die sich mit kognitiven Fähigkeiten beschäftigen und diese fördern wollen. Ebenso wie der körperlichen Fitness viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, im Fitnessstudio oder in der Natur wird fleißig trainiert und das mit Stolz, gewinnt hier auch die geistige Fitness an Wichtigkeit. Diese nimmt, ähnlich der körperlichen, ab 25 Jahren langsam immer mehr ab und benötigt deswegen ein besonderes Training. Ziele des kognitiven Trainings Verschiedene Übungen, die das Ziel haben, das gesamte Gehirn zu trainieren, passen sich dem Niveau des Teilnehmers an und werden nach und nach immer schwieriger um hier einer Unterforderung entgegenzuwirken und Fortschritte zu provozieren. Durch das Gehirnjogging werden das Gedächtnis, die Logik, die Schnelligkeit und die Kreativität nachhaltig verbessert, was sich natürlich auch im Alltag positiv bemerkbar macht. Teilweise ist hier eine erhöhte Leistungsfähigkeit sogar noch bis zu 5 Jahre nach dem Training nachweisbar. Die Möglichkeiten, das Gedächtnistraining regelmäßig zu absolvieren sind vielfältig: ob ein tägliches Sudoku in der Tageszeitung, (Rate-)Spiele mit den Familienmitgliedern oder der Gebrauch von computerbasierten Anwendungen, hier sind keine Grenzen gesetzt und für jedes Alter ist etwas dabei. Denn Intelligenz kann man eben doch lernen.

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